Archive for the ‘Business’ Category

iPad-Dummy vom WIRED-Magazin

Wednesday, February 17th, 2010

Gerade via @kressZwitscher reingekommen und wirklich spannend. Applikationen für Apple’s iPad leiten nun wohl endgültig eine neue Ära in der Mediennutzung ein. Ein wenig werblich das Video, so zeigt es trotzdem neue Möglichkeiten für Verlagshäuser:

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Mobile Internet Trends

Wednesday, October 21st, 2009

Das mobile Internet gewinnt an Geschiwindigkeit. So prognostiziert Morgan Stanley in seiner aktuellen Studie über 1 Milliarde 3G-Nutzer in 2010 weltweit. Allein 65% aller mobil aufgerufenen HTML-Seiten werden mit dem iPhone angesteuert. 8% entfallen auf Smartphones mit Android-Betriebssystem, der Rest auf alle anderen (Symbian, RIM usw.).

Mixi, Japans führendes Soziales Netzwerk, wird inzwischen zu 65% mobil und lediglich zu 26% vom Desktop aus aufgerufen.

Die Studie ist sehr detailliert, daher hier als ganzes:

Morgan Stanley Economy Internet Trends

via mashable

Wettbewerbsvorteil Internet - Portrait Best Buy

Wednesday, June 24th, 2009

Auf Best Buy bin ich zum ersten Mal in der 2007er Mai-Ausgabe des brand eins-Magazins aufmerksam geworden, im Artikel “Große Freiheit“. Best Buy ist die führende amerikanische Elektronikkaufhauskette, der Media Markt der Vereinigten Staaten.

Best Buy hat eine konsistente Kundenerfahrung über sämtliche Kommunikationskanäle geschaffen, insbesondere über das Internet. Dieser Entwicklung ist eine umfangreiche organisatorische Veränderung vorausgegangen, um das Unternehmen für die starken Marktveränderungen und neuen Möglichkeiten fit zu machen.

35 Prozent Produktivitätssteigerung

Seit 2003 wurde das Unternehmen organisatorisch und kulturell radikal verändert. Das Modell dafür heißt: “ROWE - Result Only Work Environment”. Man hat erkannt, dass Arbeits- und Privatleben zunehmend verschwimmen, gerade Wissensarbeiter mehr zeitliche Flexibilität benötigen, aber auch messbare, klare Ziele.

Jeder Mitarbeiter kann bei Best Buy selbst bestimmen wo und wie lange er arbeiten möchte, solange er seine Ziele erreicht. Dafür wurden sie mit professionellen Technologien ausgestattet (Mobiltelefone, Laptops, Speichermedien etc.), um ihre Tätigkeit auch unabhängig von einem fixen Arbeitsplatz auszuüben. Die Büros wurden teilweise aufgelöst, Termine finden zuweilen in Cafés oder bei den Mitarbeitern zuhause statt. Die zeitliche Flexibilität bedeutet mehr Verantwortung jedes einzelnen, die auch wahrgenommen wird. Ergebnis: laut eigenen Angaben stieg die Produktivität “in diesem Zeitraum im Schnitt um 35 Prozent”.

Best Buy - Infrastrukturen für Konsumenten

Das Unternehmen öffnet sich seinen Kunden und schafft Infrastruktur für den fortlaufenden aktiven Dialog mit seinen unterschiedlichen Konsumenten, die weit über eine normale Website hinausgehen:

  • Marken, Markenversprechen und Mitarbeiter erleben: I am Best Buy
  • Website für Jugendliche: @15
  • Blogs, Microblogs (Twitter) und Videokanal (YouTube)
  • Fragen an Mitarbeiter stellen: Ask A Blue Shirt
  • Kundenservice-Forum: Best Buy Community
  • News des hauseigenen, mobilen IT-Kundenservice, der Geek Squad (die als Agenten gekleidet sind und damit für reichlich Aufsehen gesorgt haben)
  • Ideenbörse für Verbesserungsvorschläge durch Konsumenten: Idea X
  • Best Buy Remix: Offene Programmierschnittstelle (API) mit Zugriff auf den vollständigen Produktkatalog inklusive aller Informationen. Ziel ist es, das Konsumenten mit den Daten neue Medieninhalte schaffen (”Mashup“) - und damit Best Buys Reichweiten und Absatzmöglichkeiten steigern.
  • Giftag - Wunschliste: Markieren, Speichern und Verschlagworten von Produktwünschen im Internet, die so zu einer persönlichen Wunschliste zusammengestellt und mit Dritten geteilt werden können.

Interne digitale Kommunikation als ein Erfolgsschlüssel

  • Das hauseigene Social Network für Mitarbeiter, der Blue Shirt Nation BSN): BSN Mix
  • Prognosemarkt für Mitarbeiter, um potentielle Produkt-Tops oder -Flops meßbar vorauszusagen: Best Buy TagTrade. Ein österreichisches Angebot gibt es von der bdf.
  • Wiki - “What I know is …”

Best Buy kauft Napster

Für 121 Millionen Dollar hat das Unternehmen im September 2008 Napster, den Online-Musik-Aboanbieter, übernommen. Ziel ist es, die Plattform für mobile Endgeräte fit zu machen und neue Umsatzströme neben dem Kerngeschäft aufzubauen. Der neue Hoffnungsträger des Elektronikriesen befindet sich im starken Wettbewerb mit Apples iTunes und Wal-Mart. Beide Unternehmen operieren bereits seit Jahren erfolgreich in diesem Markt.

Weiteres zum Thema



Veränderung, Vertrauen, Vernetzung

Friday, June 19th, 2009

Gestern hatte ich Gelegenheit rund 450 Unternehmern beim gelungenen Bregenzer Unternehmerfrühstück die aktuellen Veränderungen und Chancen durch das Internet zu präsentieren.

Die Ausführungen in Stichworten:

Veränderung

  • Verlagerung der Wertschöpfung ins Internet
  • “Long Tail”-Prinzip
  • Gaming überholt Musik, Nintendo überholt Toyota
  • Kollaborative Netzwerke - Wikipedia vs. Brockhaus
  • Internetnutzung überholt TV in 2010 in Europa

Vertrauen - ist eine Konstante, gerade in Zeiten des Wandels

  • Finanzmarkt- und Dot Com-Blase führen zu Mißtrauen
  • Vertrauen ist Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und Authentizität
  • Mißtrauen führt zu Umatzverlusten
  • Eine Marke ist ein Versprechen
  • Obama - authentische Marke, Kommunikation und erfolgreicher Onlinewahlkampf (Top-Strategie und CRM-befähigt)

Vernetzung - Chancen

  • Jedes Unternehmen hat Freunde
  • Kommunikationshierarchien verschieben sich
  • Veränderungen durch das Internet: Tempo, Transparent, (der (Ton) und Teilhaben (lassen)
  • Gestern wie heute: der stationäre Schuhmacher vs. Zappos.com
  • Welchen Informationsquellen trauen Amerikaner?

Jetzt in Beziehungen investieren!

Danke an das Bregenzer Stadtmarketing für die Einladung.

Kommunikation und Zusammenarbeit von Google - Wave

Thursday, June 4th, 2009

In Wikipedia ist es definiert als

internetbasiertes System zur Kommunikation und Zusammenarbeit in Echtzeit.

Google nennt es Wave. Idee ist es, auf einer einzigen, browser-basierten Plattform Funktionalitäten von Wikis, Chats, Social Networking, Projektmanagement-Werkzeugen, IM und E-Mails zu integrieren. Inhalte können in Echtzeit editiert und publiziert werden. Das Werkzeug soll als offener Standard bzw. Open Source veröffentlicht werden, Schnittstellen für Weiterentwicklungen (API) offen sein.

Hier entsteht ein echtes Konkurrenzprodukt auf einem sich gerade etablierenden Markt der Enterprise 2.0-Software.

Linktipps

Das Video ist sehenswert. Zeit dafür nehmen lohnt sich!

Share Economy - next09

Thursday, May 14th, 2009

Zwei spannende Tage in Hamburg auf einer der wohl interessantesten Social Media Konferenz im deutschsprachigen Raum, der next09.

(von wahlwiener)

Next09 - day 1 - 05.05.2009

Jeff Jarvis, amerikanischer Bestsellerautor (What Would Google Do?) eröffnet mit seiner Keynote und stellt eine der Konferenzideen plakativ in den Raum:

The internet is not a media it is a connection machine.

Er postuliert neue Verhaltensregeln (New ethic):

  • Make mistakes well
  • Life is beta
  • Be honest
  • Be transparent
  • Collaborate
  • Don’t be evil

In der Abfolge der Redner ragt vor allem Matthias Schrader heraus (der Gründer von sinnerschrader, dem Konferenzorganisator) mit emotionalisierenden Bildern und bunten Metaphern: Seine Präsentation zu  “Bootstrapping: Use tools to build better tools” glänzt durch eine kreativ aufgebaute storyline - vom Faustkeil zur Laubsäge zum Autofertigungsroboter gehen seine Gedanken und lassen die Zuhörer schmunzeln.

Er unterscheidet:

  • Me-Produkte (dafür muss gezahlt werden)
  • I-Produkte (=Intellectual Tools) (sind frei)
  • Share-Produkte (me+I = frei)

Hinter jeder Revolution steht eine Technologie, die smart genutzt werden muss. Social Media hat eine solche massive Medienveränderung ausgelöst. In der „share tool world“ ist das wichtigste Verhalten das Kreieren. Willkommen in der Share Economy.

Next09 - 06.05.2009 - day2

Brian Solis (Futureworks) - Social Economy -  emotionalisiert mit seinem Beitrag besonders stark: The human network.

Er redet von der „statusphere“ und den Mechanismen, welche Social Media Tools gepusht haben und uns nun beginnen zu verwirren, oder gar zu langweilen.

Was ist wirklich wichtig in den Communities:

It doesn’t matter how many followers you have on twitter.

It’s not a beauty contest.

We are building a community around us AS INDIVIDUALS.

It’s all about YOU.

Er zeigt die Bedeutung von  Engagement Traits in Social Network auf und fragt: “What inspires you?“

In the web: we lose touch, why we are there

Und weitere Inspirationen en masse:

Steve Rubel (the power of pull - how to become digitally discoverable) ist genauso präsent (the Power of Pull - how to become digitally discoverable) wie Matthias Lüfkens (World Economic Forum). Christiane Strasse von projektwerk hinterfragt, macht uns die Share Economy immer ähnlicher oder unterschiedlicher (ppt)?

Andreas Unger schenkt dazwischen immer wieder seinen massgeschneiderten Tee aus (”allmyTea” - I want to tea myself!)

Und am Nachmittag finden Erwin Werdenigg (Edelwiser) und ich eine interessierte Zuhörerzahl zum Thema: Edelwiser: Co-Creation and Off-/Online Community Management for Sustainable Customer Relationships

Die next – have a look on 2010 – sehr zu empfehlen.

Sony: Transparenz im Kundenservice

Monday, April 20th, 2009

Im Dezember 2008 habe ich einen Blog-Post zu Sony geschrieben: Sony-Kundenservice garantiert Odyssee Die damals aufgezeigten Probleme wurden - da muss man ein großes Lob aussprechen - persönlich vom Marketingleiter gelöst!

Offenbar kämpft man bei Sony jedoch weiterhin mit Service- und Garantiefragen: vergangene Woche - mehr als 1 Jahr später - machen 2 weitere Kunden ihrem Unmut im Blog Luft. Wie ich finde ein schönes Beispiel für die Transparenz über das Internet und ein offener Hilferuf der Kunden. Ich nehme einmal an, dass Sony bereits reagiert hat. Beobachtenswert.

Portrait: Edelwiser Ski - Der Kunde als Individuum

Thursday, April 16th, 2009

Edelwiser (#edelwiser) ist Hersteller grafisch individualisierbarer Qualitäts-Ski. Mit Hilfe eines Werkzeugkastens im Internet kann sich jeder die Oberfläche seiner eigenen Ski selbst gestalten. Mit diesem “Toolkit für User Innovation und Design” ist das Unternehmen österreichischer Pionier. Edelwiser ist Gewinner mehrerer Preise, wie dem österreichischen Multimedia- und eBusiness-Staatspreis, VOLVO SportsDesign Awards 2007 und war Nominee für den Designpreis der BRD 2008.

Kunden auf Augenhöhe begegnen
Edelwiser stellt den Kunden in den Mittelpunkt seiner Überlegungen. Sei es als Designer personalisierter Ski, als Innovatoren, als Autoren für das regelmäßig aufgelegte und mit jedem neu verkauften Paar Ski mitgelieferte Jahrbuch oder eben als Käufer mit dem Recht auf ein hochwertiges Produkt. Man begegnet ihnen auf Augenhöhe, sie sind Teil des Unternehmens. Was klingt, wie das nächstbeste Zitat aus der Social Media-Szene, findet bei Edelwiser seine erfolgreiche Anwendung in der Realität.

Kommunikationskanäle

Offline

  • Snow-Events/Skitest in Schigebieten- und hallen (organisiert über die Xing-Gruppe edelwiser friends)
  • Co-Created Yearbook (durch Kunden; jedem Paar Ski beigelegt)
  • Individualisierte Carving-Ski
  • Abholstationen für Ski
  • Ambassador-Programm (nur wer die Ski ausprobiert, weiß wovon er redet ;-)

Online

Individualität braucht eine Bühne

“Jeder Mensch hat seine individuelle Ausdrucksform, seinen persönlichen Stil und seine gestalterischen Ansätze”, sagt Erwin Werdenigg, der das Unternehmen gemeinsam mit seiner Frau Nicola Werdenigg-Spieß gegründet hat. „Und jedes Individuum braucht eine Bühne in der Community.“ Aktives Community-Management (das Schaffen und Moderieren einer Verbrauchergemeinschaft) ist für Edelwiser daher logischer und zentraler Bestandteil nachhaltiger Kundenbeziehungen. Jeder verbindet insbesondere mit Skifahren etwas anderes. Für den einen ist es ein Nordhang mit knietiefen Pulverschnee, für den anderen Rennsport und für den dritten ein paar Schwünge auf einer schönen Piste, um danach im Liegestuhl die Sonne zu genießen. Alle haben eines gemeinsam: sie lieben Skifahren. Indem Edelwiser nicht seine Produkte und deren technischen Stärken in den Mittelpunkt spielt, sondern sich mit den individuellen Bedürfnissen und Erfahrungen ihrer Kunden auseinandersetzt, ist die Marke nicht mehr nur Skihersteller allein, sondern vielmehr Kristallisationspunkt für verschiedenartige Lebensgefühle.

Das Internet als einziges und logisches Interaktionsmittel

Dafür ist es notwendig entsprechende Interaktionsmittel einzusetzen, die die Kommunikation  authentisch und vertraut gestalten. Und die Erreichbarkeit vieler, zeit- und ortsunabhängig ermöglicht: das Internet. Es bedarf zunächst der mentalen Bereitschaft sich dem partizipativen Geist des Internets zu öffnen. Denn Online-Anwendungen haben es Konsumenten ermöglicht, ihre Stimme zu erheben, ihre Meinung zu Produkten kund zu tun, selber Ideen, Photos und Videos einfach und häufig gratis zu publizieren. Sie teilen (sich mit) und erhalten dafür Anerkennung, oftmals auch von Menschen, die sie nicht einmal persönlich kennen. Kurz: vorbei sind die Zeiten, wo man massenmedial Angebote verbreitet und seine Zielgruppe (Kunden/Menschen) auch so erreicht. Das Medium ist Teil des Erlebnisses und muss auch so behandelt werden.

Auf den Mix kommt es an und auf Vertrauen

Das erfordert den bewussten Umgang mit Kunden, in ihrem “digitalen Zuhause”, ihrer Szene, ihrer vertrauten Umgebung. Es gilt Kommunikationsmittel so abzustimmen, dass Konsumenten optimal erreicht werden und im besten Fall ein nachhaltiger Dialog mit der Marke und über die Marke entsteht. In der zunehmenden Komplexität von Informationen gibt es eine Konstante, die Konsumenten hilft sich zurechtzufinden: Vertrauen. Das kann nur entstehen, wenn das Preis-Leistungsverhältnis eines Produktes (bei Edelwiser sind es Ski) stimmt. Mit der Qualität und dem dafür gezahlten Preis zufriedene Kunden sind dann auch gerne bereit ein Produkt weiterzuempfehlen (Neudeutsch: Word-of-Mouth) und sich darüber mit Gleichgesinnten (anderen -auch potentiellen- Kunden) in einen Dialog begibt. Im besten Fall ist Edelwiser für seine Kunden Themenführer bzw. der Ort an dem man sich untereinander austauscht: von der Mitfahrgelegenheit zum Ski-Opening, über die besten Off-Piste-Hänge oder angesagte Skiorte.

Teilhaben lassen

Kunden werden Teil des Unternehmens und des Produktes. Sie können einen hochwertigen Ski selbst gestalten und werden in ihrer Kreativität, ihren Bedürfnissen ernst genommen. Sie schaffen damit ganz automatisch einen Beitrag zum Unternehmen. Jeder Käufer kann nicht zuletzt auch finanziell partizipieren: Bei einer Weiterempfehlung sammelt sowohl er als auch der neue Kunde Credits, welche den Kaufpreis der Ski reduzieren. Kunden werden mit Ihrer Gestaltungs- und Vertriebskraft also Teil des Unternehmens. Was philosophisch klingt, drückt sich in der Realität beispielsweise im Edelwiser Jahrbuch aus, das nahezu vollständig von engagierten Kunden geschrieben und gestaltet wird. Die persönlichen Empfindungen und Beiträge der Kunden schaffen so alternative Anknüpfungspunkte zur Marke im Kontext von Skifahren und Lebensgefühl.

Der Kunde wird zum Freund

Durch die offenen Kontaktdaten der Unternehmensgründer kann das Versprechen des direkten Dialogs zu den Käufern eingelöst werden. Fragen verpuffen nicht, sondern finden ehrliche Antworten; die Möglichkeit sich zu treffen, sich gar den Herstellungsprozess vor Ort anzusehen schafft eine zusätzliche Nähe. So verwundert es nicht, dass bei vielen Käufern eine emotionale Bindung zur Marke entsteht, die durch keine nur medial inszenierte Massenmarke erzielt werden kann. Aus Kunden werden Freunde von Edelwiser.

Edelwiser fasziniert auch Unternehmen

Nicht nur im b2c-Markt schreibt Edelwiser Geschichte. Unternehmen entdecken die Potentiale und ordern Business-Editionen von Skiern, oft eigenständige Designwerke und nicht bloße Logobretter.
In Zeiten von austauschbaren Merchandisingartikeln und immergleichen Events bietet Edelwiser zusätzlich zum unternehmensgebrandeten Ski massgeschneiderte Pakete an, bei denen ein „Erlebnis im Schnee“ organisiert wird – vom Hotelarrangement, über Skitouren bis hin zur Dokumentation in digitalen Bilderwelten. Auch diese Lösungen haben so wie die Skiprodukte einen Leitgedanken: Einzigartigkeit und Erleben von individuellen Freiheiten, keine Zwangsprogramme, sondern das Arrangieren eines Wohlfühlrahmens.

am 6. Mai live auf der

Erfolg durch Transparenz: Frank Roebers (Synaxon AG) zu Gast in Linz

Thursday, April 9th, 2009

Frank Roebers, Vorstand der Synaxon AG, berichtet am 23. April am Linzer Airport über seine Erfahrungen mit Wikis und Transparenz im Unternehmen. Die Synaxon AG kann dabei als Vorbild für viele andere Firmen gelten. Das brand eins-Magazin hat bereits vor 2 Jahren in einem Beitrag (”Die Gläserne Firma“) die erfolgreiche Wiki-Einführung bei Synaxon vorgestellt.

Ich bin bereits auf das persönliche Kennenlernen und seinen Vortrag sehr gespannt und freue mich auf das Event “Wikis, Blogs und Social Networks” mit Telekom Austria und dem Public Relations Verband Austria (PRVA).

Vortragende sind Frank Roebers, Wolfgang Lehner (Telekom Austria) und ich. Moderation: Gerlinde Beninger (Leiterin PRVA).

Teilnehmer sind herzlich willkommen (begrenzte Teilnehmerzahl)! Zur Anmeldung.

Einladung


CRM 2.0 -Return on Invest interaktives CRM

Friday, April 3rd, 2009

CRM, Abkürzung für Customer Relationship Management. Gerne wird das “R”, die Beziehung vergessen und doch ist sie so wichtig. Der Kunde im Mittelpunkt, oft als nacktes Datenmaterial, versteckt in Systemen. Ohne Frage, gerade die professionelle Datenanalyse (valider Daten) und die daraus abgeleiteten  Initiativen, am besten regelmäßig, bringen Mehrumsätze. Denn: vielen Kunden muss man sagen, was sie wollen.

Aber, seinen Kunden wirklich verstehen, ihre Motivationen und Bedürfnisse zu kennen, kommt noch etwas zu kurz.

CRM-Verantwortliche (ist es nicht Rolle des gesamten Unternehmens?) haben dazu gelernt und erkennen inzwischen die Bedeutung von Blogs, Foren, Bewertungen usw. Ein Teil der Menschen gibt nur zu gerne preis, was sie bewegt, wie sie eine Marke, ein Produkt, einen Service finden und empfinden. Die Mühe, seine Ohren ans Internet zu legen (zuhören) und eine authentische Kommunikation zum Kunden aufzubauen ist für Unternehmen wichtiger denn je. Kurz: den Menschen in den Mittelpunkt seiner Überlegungen zu stellen und nicht mehr als Zielgruppe allein betrachten. Coolhunting kann dabei helfen.

Twitter-Stream zur Jahrestagung.
Das Credo der diesjährigen 10. CRM Jahrestagung in Stegersbach: Datenanalyse-Hausaufgaben zuerst, dann Kunden zuhören. Oder besser vise versa?

Zum Schluss, meine Vortragsfolien:
Return on Invest: interaktives CRM (2.0)

  • Kostengünstige Werbe- und Aufmerksamkeitseffekte
  • Kostenverringerung im Kundenservice
  • Steigerung von Loyalität
  • Bessere qualitative Marktforschung
  • Effektive Forschung und Entwicklung (Ressource: Kunde)
  • Innovation (mit Kunden – für Produkte, Prozesse, Services)