Rom die „ewige“ Stadt, zentraler Ort eines vergangenen Imperiums und antike Schatzkammer auf Schritt und Tritt (der spektakuläre Rome Reborn-Layer, welcher einen virtuell Blick in die bauliche Vergangenheit ermöglicht, ist einer meiner Favoriten auf Google Earth) – als Hauptstadt des korruptionsgeschwängerten Italiens Ort zahlreicher Skandale und Bewegungen.
Beppe Grillo, einst als Schauspieler und Komiker im Land erfolgreich, ist ausgezogen, um Italien zu verändern.
Und setzt dabei vor allem auf die Kommunikationskraft des Internets. Sein Blog hat ihn mit einer Million Zugriffen pro Woche zum erfolgreichsten Blogger Italiens gemacht (zeitweise laut Technorati gar zu den 10 erfolgreichsten Blogs der Welt gehört).
Auch Skandale rund um die Person Beppe Grillo schaden seiner Popularität wenig - Grillo hat treue Follower, so haben sich mehr als 400 Meetup-Gruppen mit mehr als 77.000 Mitgliedern in 300 Städten gebildet, in welcher vor Ort Probleme angepackt werden. 2007 mobilisierte Grillo 1,5 Millionen Menschen, die in Italiens Städten für ein „sauberes Parlament“ protestierten!
Feierliche Umzüge und Versammlungen in Rom (so wie ich unlängst einen von meinem Hotelzimmerbalkon aus beobachtet habe – siehe dieses weitere Photosynth (nach der Berliner Domino Galerie) – ein “Bildraum“, automatisch generiertaus meinen snapshots) zeigen die Leidenschaft der Italiener für lautstarke Zusammenkünfte:
Das Volk als lebendige Community – Beppe Brillo zeigt, wie sich politische Medienvernetzung in die reale Welt gießen lässt. Und gründet eine Bewegung, welche erstmals im kommenden Frühjahr bei den Regionalwahlen in Italien antreten wird, eine Partei, deren Basis im Internet entstanden ist.
Im Tanzquartier Wien (TQW) emotionalisierte gestern Abend eine ungewöhnliche Performance:„The Path Of Money“ von und mit Daniel Aschwanden und Peter Stamer schaffte einen vielschichtigen Erlebnis- und Erzählraum rund um den Weg eines einzelnen 10-Yuan-Geldscheines im Herzen Chinas. Die beiden begleiteten dieses „Geld des Volkes“ (“Renminbi“) beim Zahlungsprozess von Hand zu Hand sowie auf den Einsatz wartend in den Geldbörsen und dokumentierten die jeweiligen Besitzer des Geldscheines mit dem Medium Video, schufen so eine Vielzahl von zeitgenössischen Momentaufnahmen (siehe auch Materialausschnitte auf YouTube) abseits von glänzenden, inszenierten Fassaden. Über 40 kurze und auch längere Begegnungen ließen Daniel und Peter auf über 4000 km Wegstrecke teilhaben an den Werte- und Gedankenwelten des Alltages, schafften Begegnungen in der Megaagglomeration Chongquing - mit 32 Millionen Einwohnern offiziell die größte (und dennoch im Westen weitgehend unbekannte) Stadt der Welt - aber auch mit kleinen vergessenen Dörfern, in ihrem Spektrum sehr dichte Erlebnisse, wie sich die Besucher der Tanzquartier Performance überzeugen konnten.
Einbezogen in das Erleben in einem on stage-setting tauchten die akustischen und visuellen Bilder aus dem Nebel und wurden mit narrativen und spielerisch umgesetzten Szenen dichter, Filmsequenzen schafften die Brücke vom weinenden Mädchen voller Illusionen zum Selbstdarsteller mit Friseurambitionen und wandelten die anfangs neugierig-verwirrten Zuschauer zu begreifenden Mit-Protagonisten, welche neben dem Geist auch den Magen sättigten beim plötzlich ausgeteilten chinesischen Bühnenmahl.
Daniel erzählt uns nach der Performance von der Herausforderung, das ganze gesammelte Material greifbar zu machen, Material voller unspektakulärer, einfacher Eindrücke – und gerade dadurch authentisch schön.
Für uns lernen wir über den (künstlerischen) Umgang mit Informationsmasse:
Mut haben zum experimentellen Zugang zu Informationen.
Der Einsatz von unterschiedlichen Medien und Elementen wie Pappkartons, Bewegung, Licht, Video, Ton verdichtet Erinnerungen ungemein.
Gerade eine skizzenhafte Annäherung schafft Einzigartigkeit.
Die Informationen müssen nicht vollständig sein, Ausschnitte werden im Kopf des Betrachters zum für sich Ganzen zusammengesetzt.
Das Tanzquartier Wien fördert zeitgenössischen Tanz und Performance und bietet den spannendsten Rahmen in Österreich für neue Blickwinkel zum Dialog zwischen Künstlern und Zuschauern.
Die Performance„The Path Of Money“ bietet mit zwei weiteren Aufführungen (am heutigen 11.12.2009 sowie morgen - jeweils um 20:30 Uhr in der Halle G des Museumsquartiers) noch Gelegenheit zum Grenzgang zwischen Dokumentation und Emotion.
Der Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) bemüht sich intensiv um die wirtschaftliche Evolution der ehemaligen britischen Kronkolonie und jetzigen Sonderverwaltungszone Hong Kong und nutzt dazu auch Web- & Mailkanäle vorbildlich – gerade habe ich ein Webinarzum Thema „Tips to Tap the China Domestic Market“ verfolgt (aufgrund der Durchführung von 22:00 bis 23:00 Uhr Hong Kong Time in unserer Zeitzone immer angenehm am Nachmittag verfolgbar) und dabei praxisnahe Informationen über einen der spannendsten Kosumentenmärkte der Welt präsentiert bekommen.
Social Media ist auf einem massiven Vormarsch in China, laut vorgestellter HKTDC-Studie finden Community Plattformen und Blogs bereits 348 Millionen Nutzer im Land!
Das vielfach prognostizierte „Pazifische Jahrhundert“ scheint näher zu rücken und die Gravitationszentren der Informations- und Kommunikationstechnologien verschieben sich.
Vor 20 Jahren ist am 09.12.1989 in Berlin die Mauer zwischen Ost und West gefallen.
Dieses Ereignis wird mit einem großen Fest in Berlin gefeiert, an dem viele Politiker und vor allem viele Berliner und Berlin-Besucher teilnehmen und der historischen Ereignissen vor zwanzig Jahren gedenken, garniert mit showacts von Placido Domingo bis Bon Jovi, hinausgetragen in die Welt mit Live-TV- und Web-Berichterstattung.
Dieses „Fest der Freiheit“ vereint die Emotionen in einer symbolischen Schlüsselaktion, 1000 überdimensionale Dominosteine wurden von mehr als 15000 meist jugendlichen Mitwirkendenin der ganzen Welt bemalt und entlang des alten Mauerverlaufs zwischen Potsdamer Platz und dem Reichstag aufgestellt.
Diese „Domino Galerie“ lockte seit dem 07.11.2009 ins Herz Berlins und zeigte ein buntes Spektrum von Kreativität, von Symbolik und von Hoffnung.
Viele Dominosteine erinnern an die Mauern in der Welt, die noch nicht gefallen sind, und politische Persönlichkeiten wie Vaclav Havel, Michail Gorbatschow, Hans-Dietrich Genscher haben die Patenschaft für sie übernommen.
Einer stach besonders aus der Menge: Dominopate „Mister Wong“ hat zusammen mit Facebook Gedanken zu 20 Jahren Mauerfall gesammelt und diesen einen Platz in der realen Welt gegeben.
Digitale und reale Welt wachsen wieder einmal kreativ zusammen.
Meinen Weg entlang der Domino Galerie und meine visuellen Eindrücke macht dank GPS-Track EveryTrail.com transparent:
Und auf der „Berlin twitter Wall“ können Nutzer ihr virtuelles Textgraffiti hinterlassen…
Der französische Präsident Nikolas Sarkozy, der angefangen hat, verstärkt Social Media zur Steigerung seiner Bürgernähe zu nutzen, zeigt Zeitgeist und inszeniert seine Aktivität als „Mauerspecht“: gleich noch am 09.12.1989 sei er nach Berlin gereist und dokumentiert dies auch mit einem Foto auf seiner Facebook-Seite – allerdings scheint sein damaliger Terminkalender anderes anzudeuten und die Blogosphere redet schon von Sarkozys „Mauerfall-Legende”.
Photos via Photosynth (Achtung Silverlight muss installiert sein!):
Das mobile Internet gewinnt an Geschiwindigkeit. So prognostiziert Morgan Stanley in seiner aktuellen Studie über 1 Milliarde 3G-Nutzer in 2010 weltweit. Allein 65% aller mobil aufgerufenen HTML-Seiten werden mit dem iPhone angesteuert. 8% entfallen auf Smartphones mit Android-Betriebssystem, der Rest auf alle anderen (Symbian, RIM usw.).
Mixi, Japans führendes Soziales Netzwerk, wird inzwischen zu 65% mobil und lediglich zu 26% vom Desktop aus aufgerufen.
Die Studie ist sehr detailliert, daher hier als ganzes:
Gestern hatte ich Gelegenheit rund 450 Unternehmern beim gelungenen Bregenzer Unternehmerfrühstück die aktuellen Veränderungen und Chancen durch das Internet zu präsentieren.
Die Ausführungen in Stichworten:
Veränderung
Verlagerung der Wertschöpfung ins Internet
“Long Tail”-Prinzip
Gaming überholt Musik, Nintendo überholt Toyota
Kollaborative Netzwerke - Wikipedia vs. Brockhaus
Internetnutzung überholt TV in 2010 in Europa
Vertrauen - ist eine Konstante, gerade in Zeiten des Wandels
Finanzmarkt- und Dot Com-Blase führen zu Mißtrauen
Vertrauen ist Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und Authentizität
Mißtrauen führt zu Umatzverlusten
Eine Marke ist ein Versprechen
Obama - authentische Marke, Kommunikation und erfolgreicher Onlinewahlkampf (Top-Strategie und CRM-befähigt)
Vernetzung - Chancen
Jedes Unternehmen hat Freunde
Kommunikationshierarchien verschieben sich
Veränderungen durch das Internet: Tempo, Transparent, (der (Ton) und Teilhaben (lassen)
Gestern wie heute: der stationäre Schuhmacher vs. Zappos.com
Die Präsentation hat mich heute Vormittag via Twitter durch zahlreiche Weiterleitungen erreicht. Schlüsselfolie: 5 Was zu erwarten war: das Internet löst endgültig im kommenden Jahr TV in der Mediennutzung ab - in Europa.
Beim Lesen der Online-Ausgabe der New York Times bin ich hierüber gestolpert: dem “Twitter Chatter During the Super Bowl.” Dafür wurden die USA-weiten Twitter-Nachrichten während des Super Bowls ausgelesen und sowohl auf einer Karte als auch in einer Zeitleiste abgebildet.
Quelle: NYTimes.com
Im “Play-Modus” lassen sich die Emotionen der Fans genial verfolgen! Und auch Reaktionen der
Steelers- bzw. Cardinals-Fans
Werbeeinschaltungen
Spielernamen
Emoticons
und Anfeuerungen der Fans - “Go”
Ein gelungene interaktive Graphik der NYTimes, die Vorbildwirkung für Marktforscher und ihre Analysen haben kann.
Übrigens, die Anwendung erinnert dann doch ein wenig anjustsmiile.com, wo Menschen weltweit einen Smiley hinterlassen konnten. Eine sinnvolle Erweiterung wäre dann wohl eine Schnittstelle zu Twitter gewesen. Was nicht ist, kann noch werden
Heute nichts ernstes, sondern ein Fun-Projekt: Justsmiile ist online. Jeder kann mit nur einem Klick einen Smiile positive Stimmung hinterlassen.
Wir freuen uns bereits über zahlreiche Smiiles aus aller Welt - von Los Angeles, über Reykjavik, Oslo, Kassel, Neu Delhi oder auch Melbourne! Einfach ausprobieren - der Welt und Freunden gute Laune senden: Justsmiile.com Also: smile.send.share for 2009
justsmiile ist von Clarissa, Martina, Chris, Paul und mir und schlägt erste kleine Wellen. Ein Video - von uns - gibt’s schon, ebenso Twitter-Stream und ein Blog, powered by Martina. #:-)
Was auf der Karte aussieht wie ein Brandherd markiert übrigens Wien - dank er großen Beteiligung! Finden wir gut (Wien, nicht den Brandherd).
Das Video zum Projekt
Why this project?
Thinking about the situation of the world we decided that it would be great to create a simple platform that gives every user the possibility to post a positive mark on the world map.
Our goal is to cover the world with millions of smiiles until the end of December 2008. There is no commercial reason behind the “smiile-project”, it’s just a fun tool that uses the potential of the internet to activate users worldwide. Why should I give a smiile?
Show that you believe in the power of good mood and that you share our idea to cover the world with as much smiiles as possible. How could I help?
Post a smiile every day. The more the better. Send the justsmiile website to all your friends and make them a part of the project. In short: just post or to leave the URL www.justsmiile.com where ever you like. Who is the team behind the justsmiile-project?
We’re a small team of happy people believing in the power of good mood. Although we are based in Vienna, Austria, we are curious to see how many users from all over the world take part in our “smiile-project”.
Send us a note, if you like to give us feedback How does it work?
1. Open the platform in a browser of your choice
2. The IP-adress of your internet provider helps us to simplify the geotagging process
3. Click on the smiiley and your mark is set.
That’s it! Very Easy! What’s the function of the timeline?
You can see how many people in the world decided to click on the smiiley – and the number is growing – every day – until 31.12.2008.
Come back on another day and have a look how the world map of smiiles has changed. What happens in 2009?
We don’t know yet – let’s try to collect as many smiiles as possible.
If you have an idea what should happen with this platform, post it in the justsmiile blog or send us a mail at team@justsmiile.com. But as for now we just had fun to create justsmiile.com for December 2008.
Der Deutsche Trendtag, alljährlicher Blick durch verschiedene Fernrohre auf gesellschaftliche Entwicklungen, beschäftigte sich vergangene Woche mit dem Thema Identitätsmanagement - Anerkennung statt Aufmerksamkeit. Wieder einmal hat es das Trendbüro geschaftt ein Starangebot an Vortragenden aufzubieten.
Eröffnet wurde von Dr. Norbert Bolz, in gewohnt pointierter Weise. Für einen kurzen Lacher des Publikums sorgte dann Jan Hofer, Tagesschau-Mann und Moderator der Veranstaltung, mit der Aussage
“Handies sind die weißen Socken der 90er”,
nachdem ein Zuhörer sein Gerät dann doch nicht abgeschaltet hatte.
Hier nun einige Details zu den Vorträgen:
Du bist, wo Du arbeitest (”Who’s your city?”)
Die Wahl der Stadt, nicht die des Unternehmens entscheidet über unsere Identität. Das erklärte Richard Florida, Professor an der Universität Toronto und Autor von Büchern über die “kreative Klasse.” Warum ist gerade Kreativität dabei so wichtig? Hier der Versuch Floridas Gedankenkette zu rekonstruieren:
Die Gesellschaft hat sich von einer industriellen, über eine wissensbasierte zu einer kreativen entwickelt:
Um 1900: 5% kreative Tätigkeiten in der Gesellschaft
1950: rund 10% kreative Tätigkeiten und 50% White Collar Workers
Heute: 35% Kreative in den USA, 40% in Deutschland und satte 45% in Skandinavien
Kreativität ist für unsere Wirtschaft von zentraler Bedeutung geworden und Menschen konstruieren ihre Identität vor allem durch ihre (vermehrt) kreative Arbeit:
“Like it or not, more and more of us construct their identity through their work.”
Konsumtrends beginnen in bestimmten Straßen, Vierteln, Städten. Es gibt etwa 40 “Mega-Regionen”, in denen solche Trends vor allem entstehen. Die Mega-Regionen, u.a. Amsterdam/Hamburg/Berlin, Schanghai, Bombay sind für rund 2/3 der weltweiten Wirtschaftskraft verantwortlich sowie 9 von 10 wirtschaftlich relevanten Innovationen, rechnet Florida vor.
Warum? Weil Städte unterschiedliche Perspektiven (Menschen) zusammenbringen. Diejenigen, die offen für Erfahrungen und Veränderungen sind finden zwangsläufig zu anderen offenen Menschen, die meist in diesen Regionen arbeiten und leben.
Regel Nr. 1 für Unternehmen, die erfolgreich und innovativ sein wollen: stellen sie so viele unterschiedliche Mitarbeiter wie möglich ein!
Der Körperkult kennt keine Grenzen. Ein Beispiel: “My Beautiful Mommy” ist ein Buch für Unter-10-Jährige, in dem ihnen erklärt wird, warum der schönheitschirurgische Eingriff so wichtig war:
Ganz ehrlich: die Gesellschaft ist am Ende. Zumindest in dieser Beziehung.
2. Sicherheit:Privatheit
Jeder hat zwei Identitäten: 1. seine eigene und 2. jene zur Authentifizierung für seine persönliche Freiheit. Wenn schon für jeden 13. Mitbürger in Großbritannien eine Überwachungskamera vorhanden ist, dann bedarf es vieler Sicherungsmechanismen, um seine eigene, echte Identität vor dem Staat zu schützen.
3. Beziehungen
Früher hatte man noch 6 enge Freunde und 35 weitere Kontakte. Heute sind es rund 9 enge Freunde und durchschnittlich 155 Kontakte. Möglich machen es die Netzwerkmedien. “Ich bin mein Netzwerk.” Die Entwicklung zu Netzwerkbeziehungen schlägt sich wirtschaftlich in der Kundenorientierung und Abkehr von der Produktfokussierung nieder, denn Konsumenten verlangen die mögliche “Online-Nähe” inzwischen auch von Unternehmen. Und: jene Unternehmen, die die besseren Kundenbeziehungen haben, schaffen dadurch Vertrauen und echte Wettbewerbsvorteile. Ein Beispiel: bei einer Befragung in Deutschland wurde herausgefunden (wen wundert’s), dass Apotheken die Hitliste der subjektiven Serviceführerschaft mit 87%, gefolgt von den Friseuren mit 83%, anführen. Die Bahn bspw. ist weit abgeschlagen mit 19%. Da ist noch etwas zu tun!
4. Anerkennung
Jugendliche gehen davon aus, dass in 5 Jahren etwa 25% aller Unterhaltungsangebote von ihnen selbst geschaffen werden. Das resultiert wohl aus dem unmittelbaren Bedürfnis für kurze Zeit ein Star zu sein und wenigstens online Anerkennung zu erhalten. Und selbstverständlich daraus, dass es die technischen Mittel heute günstig oder gratis gibt, um kreativ tätig zu sein. Identität entsteht auch aus Anerkennung von außen.
5. Selbstverwirklichung
“Selbstdesign ist die größte Lust der kreativen Klasse.”
Das schafft dann hoffentlich Identität. Dazu fallen mir aktuell gerade die Wiener Krocha ein. Solar fix!
Identity 2.0 - OpenID
Dick Hardts Ziel ist es, der ständigen unterschiedlichen Registrierung auf unzähligen Onlineangeboten ein Ende zu setzen und mit einer “Open ID” das persönliche Single-Sogn-On, die persönliche Authentifizierung zu schaffen.
Gerne würde ich die Inhalte seiner Präsentatio wiedergeben, aber das ist nicht möglich: es waren vermutlich einige 1.000 Folien, die er in 30 Minuten gezeigt hat. Was 10 Minuten lang witzig ist, schlägt in einen Overflow um. Trotzdem, interessant und am besten live oder auf Video zu erleben: