Archive for the ‘Konferenzen’ Category

Veränderung, Vertrauen, Vernetzung

Friday, June 19th, 2009

Gestern hatte ich Gelegenheit rund 450 Unternehmern beim gelungenen Bregenzer Unternehmerfrühstück die aktuellen Veränderungen und Chancen durch das Internet zu präsentieren.

Die Ausführungen in Stichworten:

Veränderung

  • Verlagerung der Wertschöpfung ins Internet
  • “Long Tail”-Prinzip
  • Gaming überholt Musik, Nintendo überholt Toyota
  • Kollaborative Netzwerke - Wikipedia vs. Brockhaus
  • Internetnutzung überholt TV in 2010 in Europa

Vertrauen - ist eine Konstante, gerade in Zeiten des Wandels

  • Finanzmarkt- und Dot Com-Blase führen zu Mißtrauen
  • Vertrauen ist Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und Authentizität
  • Mißtrauen führt zu Umatzverlusten
  • Eine Marke ist ein Versprechen
  • Obama - authentische Marke, Kommunikation und erfolgreicher Onlinewahlkampf (Top-Strategie und CRM-befähigt)

Vernetzung - Chancen

  • Jedes Unternehmen hat Freunde
  • Kommunikationshierarchien verschieben sich
  • Veränderungen durch das Internet: Tempo, Transparent, (der (Ton) und Teilhaben (lassen)
  • Gestern wie heute: der stationäre Schuhmacher vs. Zappos.com
  • Welchen Informationsquellen trauen Amerikaner?

Jetzt in Beziehungen investieren!

Danke an das Bregenzer Stadtmarketing für die Einladung.

Share Economy - next09

Thursday, May 14th, 2009

Zwei spannende Tage in Hamburg auf einer der wohl interessantesten Social Media Konferenz im deutschsprachigen Raum, der next09.

(von wahlwiener)

Next09 - day 1 - 05.05.2009

Jeff Jarvis, amerikanischer Bestsellerautor (What Would Google Do?) eröffnet mit seiner Keynote und stellt eine der Konferenzideen plakativ in den Raum:

The internet is not a media it is a connection machine.

Er postuliert neue Verhaltensregeln (New ethic):

  • Make mistakes well
  • Life is beta
  • Be honest
  • Be transparent
  • Collaborate
  • Don’t be evil

In der Abfolge der Redner ragt vor allem Matthias Schrader heraus (der Gründer von sinnerschrader, dem Konferenzorganisator) mit emotionalisierenden Bildern und bunten Metaphern: Seine Präsentation zu  “Bootstrapping: Use tools to build better tools” glänzt durch eine kreativ aufgebaute storyline - vom Faustkeil zur Laubsäge zum Autofertigungsroboter gehen seine Gedanken und lassen die Zuhörer schmunzeln.

Er unterscheidet:

  • Me-Produkte (dafür muss gezahlt werden)
  • I-Produkte (=Intellectual Tools) (sind frei)
  • Share-Produkte (me+I = frei)

Hinter jeder Revolution steht eine Technologie, die smart genutzt werden muss. Social Media hat eine solche massive Medienveränderung ausgelöst. In der „share tool world“ ist das wichtigste Verhalten das Kreieren. Willkommen in der Share Economy.

Next09 - 06.05.2009 - day2

Brian Solis (Futureworks) - Social Economy -  emotionalisiert mit seinem Beitrag besonders stark: The human network.

Er redet von der „statusphere“ und den Mechanismen, welche Social Media Tools gepusht haben und uns nun beginnen zu verwirren, oder gar zu langweilen.

Was ist wirklich wichtig in den Communities:

It doesn’t matter how many followers you have on twitter.

It’s not a beauty contest.

We are building a community around us AS INDIVIDUALS.

It’s all about YOU.

Er zeigt die Bedeutung von  Engagement Traits in Social Network auf und fragt: “What inspires you?“

In the web: we lose touch, why we are there

Und weitere Inspirationen en masse:

Steve Rubel (the power of pull - how to become digitally discoverable) ist genauso präsent (the Power of Pull - how to become digitally discoverable) wie Matthias Lüfkens (World Economic Forum). Christiane Strasse von projektwerk hinterfragt, macht uns die Share Economy immer ähnlicher oder unterschiedlicher (ppt)?

Andreas Unger schenkt dazwischen immer wieder seinen massgeschneiderten Tee aus (”allmyTea” - I want to tea myself!)

Und am Nachmittag finden Erwin Werdenigg (Edelwiser) und ich eine interessierte Zuhörerzahl zum Thema: Edelwiser: Co-Creation and Off-/Online Community Management for Sustainable Customer Relationships

Die next – have a look on 2010 – sehr zu empfehlen.

CRM 2.0 -Return on Invest interaktives CRM

Friday, April 3rd, 2009

CRM, Abkürzung für Customer Relationship Management. Gerne wird das “R”, die Beziehung vergessen und doch ist sie so wichtig. Der Kunde im Mittelpunkt, oft als nacktes Datenmaterial, versteckt in Systemen. Ohne Frage, gerade die professionelle Datenanalyse (valider Daten) und die daraus abgeleiteten  Initiativen, am besten regelmäßig, bringen Mehrumsätze. Denn: vielen Kunden muss man sagen, was sie wollen.

Aber, seinen Kunden wirklich verstehen, ihre Motivationen und Bedürfnisse zu kennen, kommt noch etwas zu kurz.

CRM-Verantwortliche (ist es nicht Rolle des gesamten Unternehmens?) haben dazu gelernt und erkennen inzwischen die Bedeutung von Blogs, Foren, Bewertungen usw. Ein Teil der Menschen gibt nur zu gerne preis, was sie bewegt, wie sie eine Marke, ein Produkt, einen Service finden und empfinden. Die Mühe, seine Ohren ans Internet zu legen (zuhören) und eine authentische Kommunikation zum Kunden aufzubauen ist für Unternehmen wichtiger denn je. Kurz: den Menschen in den Mittelpunkt seiner Überlegungen zu stellen und nicht mehr als Zielgruppe allein betrachten. Coolhunting kann dabei helfen.

Twitter-Stream zur Jahrestagung.
Das Credo der diesjährigen 10. CRM Jahrestagung in Stegersbach: Datenanalyse-Hausaufgaben zuerst, dann Kunden zuhören. Oder besser vise versa?

Zum Schluss, meine Vortragsfolien:
Return on Invest: interaktives CRM (2.0)

  • Kostengünstige Werbe- und Aufmerksamkeitseffekte
  • Kostenverringerung im Kundenservice
  • Steigerung von Loyalität
  • Bessere qualitative Marktforschung
  • Effektive Forschung und Entwicklung (Ressource: Kunde)
  • Innovation (mit Kunden – für Produkte, Prozesse, Services)


Social Media Marketing - Auswirkungen der Wirtschaftskrise

Thursday, October 30th, 2008

Im Interview mit Jen, Tim und Brady auf der Web 2.0 Expo: ein Video, das Andrea vom Blogger Roundtable gemacht hat - für jene, die nicht teilnehmen konnten.


Technologie veraendert sich, Menschen nicht

Thursday, October 23rd, 2008

Drei Präsentationen der heutigen Web 2.0 Expo kurz herausgegriffen:

gapingvoid.com deb schultz technology changes technologie veraendert sich veraenderung

Quelle: gapingvoid.com

Wie das Web 2.0 unsere Art in Unternehmen zu arbeiten verändert
Es macht immer Spass JPs Vorträgen zuzuhören. Auch heute wurde ich nicht enttäuscht. Von BT sind rund

  • 12.500 Mitarbeiter auf Facebook
  • 16.500 nutzen Wikis
  • 650 bloggen extern

2005 (auf die schnelle keine andere Zahl verfügbar) beschäftigte BT mehr als 87.000 Mitarbeiter. Die Nutzung von Social Media ist bei BT signifikant hoch.

Im wesentlichen reduziert JP Mitarbeiterkommunikation auf 4 Grundsätze zurück:

  • Suche - die meiste Zeit verbringen Mitarbeiter mit der Suche von Informationen
  • Abos - Menschen sind heute in der Lage Informationen zu abonnieren (pull) und Push-Informationen aus dem Weg zu gehen
  • Gespräche - Menschen sprechen miteinander, nichtzuletzt um Entscheidungenzut treffen
  • Arbeitsabläufe - wurden überwiegend um Technologien herum gestaltet und nicht um Menschen

Noch ein Rat von JP: nehmen sie ihren Mitarbeitern die Möglichkeit der Papierablage. Dann lassen sie das auch bleiben.

Internetmarken lassen sich in Europa nur schwer aufbauen
Um es doch zu schaffen, hier die zwei Marketing-Tipps des Tages von Tariq Krim, dem Gründer von Netvibes:
1. Die alten Werbe- und Medientricks bleiben lassen und auf Social Media/soziale Netzwerke konzentrieren, um erfolgreich zu sein.
2. Nische, Nische, Nische

Ohne E-Mail arbeiten
Luis war wieder an Bord und hat zum Thema einen guten, freien Vortrag gehalten. Seine Einblicke zum Thema E-Mail:

  • E-Mails sind nachteilig: Informationen bleiben verschlossen, privat und intransparent
  • .cc und .bcc schaffen politische Spielchen, die niemand braucht
  • es geht um offene Kommunikation und die basiert auf Vertrauen
  • E-Mail schafft kein Vertrauen

Er hat seinen Punkt gemacht. Keine Frage.


Web 2.0 Expo - Feeds, Creative Commons, O’Reilly Session

Thursday, October 23rd, 2008

Feeds - Produktivitätstools für Organisationen und Marketing

Stowe Boyd über Feeds. Was ist das? Diese Technologien erlauben die Abonnierung, Beobachtung und Kommentierung aktueller Nachrichten und Aktivitäten von Freunden, zusammengefasst in einem Strom. Diese Werkzeuge sind eine nur logische Entwicklung im Netz, wo viele Nutzer den hohen Informationsmengen aus dem Web und ihrem Netzwerk nicht mehr Herr werden. Wenn man (noch) den Überblick behalten möchte, der sollte sich u.a. folgende Feed-/Mikroblogging-Werkzeuge ansehen:

Feeds sind spannende Marketingwerkzeuge, um Seiten, Blogs etc. besser im eigenen Netzwerk zu verankern und bei Google in Position zu bringen.

Im Unternehmensumfeld sind die Tools eine wirksame Möglichkeit Kommunikationen abzubilden, die nicht in E-Mails stattfinden, aber wesentliche Mehrinformationen zu Projekten, Stimmungen, Stati usw. schaffen. Im Falle von Twitter: auf einer Länge von nur 140 Zeichen. Das schafft Produktivität i.S. von “informiert sein”, Suchzeiten und Feedbackmöglichkeiten.


Creative Commons - Beispielprojekte

Creative Commons (englisch, „schöpferisches Gemeingut, Allmende“) ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im Internet verschiedene Standard-Lizenzverträge veröffentlicht, mittels derer Autoren an ihren Werken, wie zum Beispiel Texten, Bildern, Musikstücken usw. der Öffentlichkeit Nutzungsrechte einräumen können. (Wikipedia)

Session mit Tim O’Reilly und mehr von der Expo
http://webexberlin2008.crowdvine.com/ und Adam Tinworth’s Beitrag

Eine empfehlenswerte Übersetzungsseite: mloovi.
Übersetzt automatisch Webseiten. Haben noch kleine Qualitätsprobleme - wir heißen da “Hermann Alley” - gut übersetzt, aber Blogtitel sind dann doch eher als Marken zu begreifen, oder nicht?

barcamp-Energie II.

Sunday, October 5th, 2008

Hier noch einige Impressionen - Links - vom barcamp Vienna:

twemes.com bcv08 barcamp vienna 08

barcamp-Energie

Saturday, October 4th, 2008

2008-10-04_barcamp_1

2008-10-04_barcamp_4

2008-10-04_barcamp_3

2008-10-04_barcamp_5
Community lebt - gerade spürt jeder hier die positive Energie hier auf dem barcamp - die Besucher machen Programm und schaffen Mehrwerte - offener Diskurs - und Notebooks auf jedem zweiten Schoß…

Der globale Player Hewlett Packard hat als Sponsor seine Meetingräume am Wochenende für den experimentellen, selbstorganisierenden Austausch geöffnet. Cutting Edge meets authentisches Interesse.
Und die Community kümmert sich nicht um gelernte Vermittlungsmuster. In den Räumen bilden sich Interessentencluster und -kreise, Sender-Empfänger-Modelle verschwimmen.

Oliver stellt Edelwiser und deren Community-Aktivierung vor - lebhafter Austausch und neue Ideen spriessen. Die Blogosphäre lädt sich gegenseitig auf, Initiatoren zeigen ihre Zugänge, so WeissSee2250, Digitalks!, datenschmutz … und wir die Hermanngasse :-)

Mein persönliches Web2.0 Expo-Programm

Thursday, October 2nd, 2008

Nachdem die Web 2.0 Expo in diesem Jahr mit sehr spannenden Session aufwartet (hoffentlich auch vernünftigen Speisen), hier ein Auszug aus meinem persönlichen Programm (ab Mittwoch):

Mittwoch
Better Media Plumbing for the Social Web von Stowe - abgesehen von seinen prinzipiell interessanten Vorträgen ist die Fragestellung bzgl. eines möglichen, neuen Social Media Modells spannend. Gefolgt von Stefan Magdalinskis Web Interface to the Real World: How We Made MOO über die Usability des bekannten Online-Visitenkartendienstes. Lee von Headshift zeigt Niche Social Networks.

Donnerstag
Luis denkt ausserhalb der Inbox und JP Rangaswami wird einmal mehr zum Denken anregen, wenn er über die Veränderung unseres Kommunikationsverhaltens bei der Arbeit spricht. Spannend sind sicher die Erfahrungen von Slashdot-Präsident Jeff Bates in Marketing to Online Communities: Lessons from Early Adopters.

Wie in der Blogosphere werden beide Tage geprägt sein von interessanten Kommentaren und Gesprächen, rund um die Key Notes - worauf ich mich freue.


web 2.0 expo europe 2008

barcamp Vienna am 4. und 5.10.

Monday, September 29th, 2008

Das barcamp naht, dieses Mal in Wien.

barcamp wien vienna okt 2008